DNS-Test und Werbeblocker-Test
Mit diesem kostenlosen Test siehst du in etwa 15 Sekunden, welcher DNS-Server die Anfragen deines Geräts beantwortet, ob es einen DNS-Leak gibt und ob Werbung, Tracker und bekannte Schadseiten blockiert werden. Du brauchst dafür kein Konto und musst nichts installieren.
Wird dein Internet gefiltert?
Der Test zeigt in etwa 15 Sekunden, welcher DNS-Server deine Anfragen beantwortet und ob Werbung, Tracker und gefährliche Seiten auf diesem Gerät blockiert werden.
Der Test startet erst mit deinem Klick. Dein Browser ruft dabei bekannte Werbe- und Tracker-Adressen auf; sind sie nicht blockiert, erfährt ihr Betreiber deine IP-Adresse (ohne Cookies). Das Ergebnis entsteht in deinem Browser – wir speichern es nicht. Datenschutz
Wer beantwortet deine DNS-Anfragen?
Was wird blockiert?
Browser-Erweiterungen wie uBlock Origin oder der Browser Brave blockieren ebenfalls. Willst du nur dein Netzwerk prüfen, öffne den Test in einem privaten Fenster ohne Erweiterungen.
Was der Test prüft
Bevor dein Gerät eine Website, eine App oder ein Werbebanner laden kann, fragt es einen DNS-Server nach der passenden Adresse. Wer diese Frage beantwortet, entscheidet mit darüber, was überhaupt geladen wird: Ein gewöhnlicher DNS-Server liefert jede Adresse aus. Ein DNS-Filter gibt bei bekannten Werbe-, Tracking- und Schadseiten keine echte Adresse heraus – der Inhalt wird gar nicht erst geladen.
Der Test hat deshalb zwei Teile:
- DNS-Server: Dein Browser fragt einige zufällig erzeugte Namen ab, die nur unser Test-Server kennt. So sehen wir, welcher DNS-Server die Anfragen tatsächlich stellt – unabhängig davon, was in deinen Einstellungen steht.
- Blockier-Prüfung: Dein Browser versucht, 29 bekannte Adressen zu erreichen: 12 Werbenetzwerke, 9 Tracker, 5 Telemetrie-Dienste von Geräteherstellern und 3 offizielle Testseiten von Cloudflare für Schadsoftware, Phishing und Inhalte für Erwachsene. Was nicht erreichbar ist, gilt als blockiert.
Wie das im Detail funktioniert, erklären wir in DNS-Filterung einfach erklärt.
Was ist ein DNS-Leak?
Von einem DNS-Leak spricht man, wenn DNS-Anfragen bei einem anderen Server landen als bei dem, den du eingerichtet hast. Ein typisches Beispiel: Im Router ist ein filternder DNS-Dienst eingetragen, der Browser nutzt aber sein eigenes „sicheres DNS“ (DNS over HTTPS). Dann gehen die Anfragen des Browsers am Filter vorbei, und Werbung und Tracker kommen wieder durch, obwohl die Einstellung im Router stimmt.
Zeigt der Test mehrere verschiedene DNS-Dienste, ist das ein Hinweis auf genau so eine Lücke. Mehrere Adressen desselben Dienstes sind dagegen normal: Große Anbieter wie Google oder Cloudflare beantworten Anfragen von vielen Servern aus. Mehr dazu: Warum dein DNS-Filter einen festen Weg braucht.
So liest du dein Ergebnis
- Internetanbieter (z. B. Telekom, Vodafone, O2): Das ist der Normalfall, wenn du nichts eingestellt hast. Diese DNS-Server filtern in der Regel weder Werbung noch Tracker.
- Öffentlicher DNS (Cloudflare, Google): Ob gefiltert wird, hängt von der Adresse ab. Cloudflare 1.1.1.1 und Google 8.8.8.8 filtern nicht. Cloudflare 1.1.1.2 blockiert Schadseiten, 1.1.1.3 zusätzlich Inhalte für Erwachsene. Welche Variante aktiv ist, zeigen dir die Testseiten im Bereich „Schutz vor gefährlichen Seiten“. Mehr in Cloudflare 1.1.1.3 für Familien.
- Filternder DNS-Dienst (z. B. Quad9, NextDNS, DNS4EU, Control D): Diese Dienste blockieren je nach Einstellung Schadseiten, manche auch Werbung und Tracker. Wie viel, zeigt dir der zweite Teil des Tests.
- XIBRO SHIELD: Deine Anfragen laufen über deinen eigenen XIBRO-Filter.
- Unbekannt: ein Rechenzentrum, das wir keinem DNS-Dienst zuordnen können – oft ein VPN-Dienst oder ein Firmennetz.
Warum der Test etwas blockiert, obwohl dein Router nichts filtert
Der Test misst, was auf diesem Gerät in diesem Browser ankommt. Auch Browser-Erweiterungen wie uBlock Origin, der Browser Brave oder der strenge Tracking-Schutz von Firefox blockieren viele der Testadressen. Das Ergebnis sieht dann gut aus – es gilt aber nur für diesen einen Browser. Apps, Smart-TV und Spielkonsole im selben Netz haben davon nichts. Willst du sehen, was dein Netzwerk leistet, öffne den Test in einem privaten Fenster ohne Erweiterungen.
Umgekehrt sagt ein Test auf dem Laptop nichts über den Fernseher: Jedes Gerät fragt selbst nach Adressen, oft auch ohne Browser. Warum das so ist, steht in DNS-Filter für Smart-TV und Konsole.
So verbesserst du dein Ergebnis
- Filternden DNS-Server im Router eintragen. Statt der Server deines Anbieters trägst du im Router Cloudflare 1.1.1.2 ein – oder 1.1.1.3, wenn Kinder im Haushalt leben. Das kostet nichts und schützt alle Geräte im WLAN vor bekannten Schadseiten. Werbung und Tracker blockiert es nicht.
- Privates DNS am Android-Handy. Android hat eine Einstellung „Privates DNS“, in die du den Namen eines filternden DNS-Dienstes einträgst. Sie gilt auch unterwegs im Mobilfunknetz.
- Sicheres DNS im Browser prüfen. Zeigt der Test mehrere DNS-Dienste, schau in den Einstellungen deines Browsers nach der Option für sicheres DNS (DNS over HTTPS). Ist dort ein anderer Anbieter eingetragen als im Router, entsteht genau der Leak von oben.
- Werbung und Tracker für alle Geräte blockieren. Dafür braucht es einen DNS-Filter mit Blocklisten – entweder selbst betrieben, etwa mit Pi-hole, oder als fertiger Dienst.
XIBRO SHIELD ist so ein fertiger Dienst: ein eigener Pi-hole-Filter für deinen Haushalt auf Servern in Deutschland. Handy, Tablet und Laptop verbinden sich per WireGuard – dabei gehen nur die DNS-Anfragen über uns, der übrige Datenverkehr läuft direkt wie bisher. Mit FAMILIE und ZUHAUSE schützt du über deinen Router auch Smart-TV und Konsole. In der Early-Access-Phase kannst du FAMILIE 90 Tage kostenlos nutzen: So machst du mit.
Häufige Fragen
Ist der Test sicher?
Ja. Die Adressen im Bereich „Schutz“ sind offizielle, harmlose Testseiten von Cloudflare. Die übrigen gehören bekannten Werbe- und Analysediensten; dein Browser ruft dort nur eine kleine Datei ab und sendet keine Cookies mit.
Was speichert ihr?
Das Ergebnis entsteht in deinem Browser und wird nicht gespeichert. Unser Test-Server hält die Adressen der DNS-Server, die bei ihm angefragt haben, höchstens zehn Minuten im Arbeitsspeicher, damit dein Browser sie abrufen kann. Zugriffe werden nicht protokolliert. Einzelheiten stehen in unserer Datenschutzerklärung.
Warum zeigt der Test Google oder Cloudflare, obwohl ich nichts eingestellt habe?
Manche Router, Browser und Betriebssysteme nutzen von sich aus einen öffentlichen DNS-Dienst. Auch iCloud Privat-Relay auf iPhone und Mac leitet DNS-Anfragen über Partner wie Cloudflare.
Warum erscheint AdGuard DNS als „CDN77“?
Die Server von AdGuard DNS stehen im Netz des Anbieters CDN77. Weil dort auch viele andere Dienste laufen, können wir die Adresse nicht sicher AdGuard zuordnen. Ob gefiltert wird, zeigt dir trotzdem der zweite Teil des Tests.
Funktioniert der Test auf dem Handy?
Ja, in jedem aktuellen Browser. Er zeigt das Ergebnis für das Netz, in dem das Handy gerade ist – WLAN oder Mobilfunk.
Ich nutze XIBRO SHIELD – warum steht im Test etwas anderes?
Prüfe zuerst, ob die WireGuard-Verbindung auf dem Gerät eingeschaltet ist; ohne sie wirkt der Filter nicht. Steht im ersten Teil trotzdem ein anderer Dienst, nutzt dein Browser vermutlich eigenes sicheres DNS oder iCloud Privat-Relay. Dagegen hilft der Schalter „DNS-Umgehung verhindern“ im Kundenbereich. Inhalte für Erwachsene blockiert XIBRO SHIELD nur mit eingeschaltetem Jugendschutz (FAMILIE und ZUHAUSE).